Mittwoch, 2. September 2009

Sehnsucht

Solche Sehnsucht in mir,
Gott, nach immer mehr von dir!
Will dich sehn, dich hören,
nichts, Papa, soll mich dabei stören.

Manchmal hab ich solch ein Sehnen in meinem Herzen,
Ein Sehnen, stärker als alle Schmerzen.
Ein Sehnen, Gott, nach dir,
stehe in dem jetzt und hier.
Ein Sehnen, nach deiner Herrlichkeit,
ich komme zu dir in Ehrlichkeit.
Ein Sehnen ganz bei dir zu sein,
deine Liebe ist echt, kein Schein.

Und dann begreife ich,
in deine Arme darf ich rennen,
wenn Tränen in meinen Augen brennen,
wenn Lachen mein Herz erfüllt.

Ich laufe zu dir,
und jetzt bin ich hier.
In deinen Armen,
in deiner Nähe,
Erfüllt,
Gechillt.
Geborgen,
Keine Sorgen.
Du hast Erbarmen,
das darf ich erfahren.
und wenn ich dich sehe,
im Strom deiner Liebe stehe,
erfüllt Freude jede Faser meines Lebens,
trotz manch schweren Erlebens.

Du bist da,
mehr brauch ich nicht.
Sein in deinem Licht.

Und dennoch ist die Sehnsucht da,
Sehnsucht, ganz bei dir zu sein,
face to face dich zu sehn.
Du bist mein Gott,
Dich liebe ich so sehr,
mehr als alles hier!

Leben in dir bedeutet nicht,
Schmerzfrei leben.
Leben in dir bedeutet,
Erfüllt leben.

Montag, 21. Mai 2007

Was geht?

Jesus, manchmal frag ich mich was geht?
Ist mein Leben schon geplant…verplant?
Soll ich nach dem einzigartigen Plan für mein Leben suchen?
Danach Leben?
Was ist dieser Plan?
Wo ist er?
Was wenn ich die eine entscheidende Kreuzung verpasse?
Wenn ich mich falsch entscheide?
Falsch abbiege?
Was, wenn ich Fehler mache?
Jesus manchmal frag ich mich ganz ehrlich: Was willst du eigentlich von mir?
Was erwartest du?
Was denkst du über mein Leben?
Was siehst du, wenn du mich siehst?

Ich strampele mich ab, deinen Plan für mein Leben zu erkennen.
Ich stehe an der Weggabelung.
Ewig.
Und warte.
Warum redest du nicht?
Ich frag dich, du sagst nichts.
Ich lausche und höre nichts.
Ich denke und verstehe doch nicht.
Ich suche und sehe doch nichts.
Auf einmal stehst du neben mir.
Schweigend.
Hell.
Mit Augen voller Liebe.
Du schaust mich an.
Voller wärme.
Kein Vorwurf.
Nur Annahme.
Nur Liebe.
Und auf einmal verstehe ich.
Die ganze Zeit warst du da und wartetest.
Du wartetest auf meine Entscheidung.
Wo werde ich langgehen?
Du wirst mitgehen.
Du hast nicht nur Plan A, B oder C für mein Leben.
An der Kreuzung, an der ich stand,
Ängstlich, die falsche Entscheidung zu treffen,
da standest du.
Ich solle Verantwortung übernehmen.
Tun was mein Herz mir sagt.
Du würdest dabei sein.
Du erwartest nichts, außer bedingungsloser Liebe und Vertrauen.
Du vertraust mir, die richtige Entscheidung zu treffen.
Du erwartest nichts, außer der Bereitschaft zu tun, was mein Herz mir sagt.
Du zwingst nicht.
Du Forderst nicht.
Du wartest.
Auf mich.
Mache ich Fehler-du bist da.
Höre ich nicht auf mein Herz-du liebst.
Habe ich Angst-du gibst Schutz.
Du hältst meine Fragen, Zweifel, meinen Unglauben aus.
Mein Schreien und Klagen.
Meine Trauer.
Meine Verletzungen.
Meine Zerbrochenheit.
Mein Selbstmitleid.
Meine Anklagen.
Meine Zerrissenheit.
Meine Bitterkeit.
Meine Verlassenheit.
Meine Einsamkeit.
Meine Furcht.
Du verstehst mich, wie kein anderer.
Du trägst was mich zu zerstören droht.

An der Kreuzung des Lebens,
mit all seinen Höhen und Tiefen,
wartest du.
Damit ich lerne und begreife,
dass du da bist.
Egal was ist.
Egal was passiert.
Damit ich lerne und begreife,
das ich mit dem Leben nicht alleine dastehe.
Damit ich heil werde.
Und so verstehe ich, ich habe die Wahl.
Die Wahl welchen Weg ich wähle.
Und in dem Wissen deiner Liebe,
unterstelle ich meinen Willen deinem.
Wissend, dass mein Herz,
verbunden in dir,
die richtige,
die Wahre Entscheidung trifft.
Die Entscheidung der Liebe.
Des Vertrauens.

In Liebe, dein Kind.

Sonntag, 6. Mai 2007

Unvollkommen Angenommen

Ein warmes Feuer in meinem Herz,
mal heftig, hell,verzehrend,
verbrennt all den erlebten Schmerz,
die Auswirkungen - verheerend.
Mal klein, erstickt, kaum noch Glut,
fast Ausgelöscht von Zorn und Wut.
Bestimmt von Verlassenheit,
von Angst beherrscht,
wie eingepfercht
noch nicht bereit.

Es lässt mich nachdenken-über das Leben,
über all das streben,
nach Anerkennung und Macht,
über den erlebten Segen,
der mein Herz berührt-ganz Sacht.
Zeiten, in denen es lacht,
Momente der Trauer.
Sekunden der Selbstliebe,
Stunden der Ablehnung.
Als stände eine Mauer,
Zwischen ihm und mir,
starke Entfernung,
wenn nur Abglanz von Freude hinterbliebe.
So steh ich in dem Jetzt und hier,
Erfüllt, gleichzeitig Leer,
die Sehnsucht nach mehr,
das suchen nach einem Sinn,
gefunden im Licht,
es scheint als wär alles dahin,
-ist es nicht.

Allein- aber nicht einsam.
Verschiedene Herzen-gemeinsam
Verletzt- aber nicht hart,
geheilt-so zart.
Abgelehnt- aber nicht ablehnend
Geliebt- dennoch sehnend.
Selbstanklagend-doch nicht verloren,
für etwas Besonderes Auserkoren?

Das Leben lebend zwischen Fronten,
Hin und hergerissen,
zwischen Armut und Konten,
Lachen und Weinen,
Jedem und Keinem
Liebe und Wut,
Stolz und Demut,
Vergeltung und Vergebung,
armer und reicher Umgebung,
Können und wollen,
müssen und sollen,
reden und hören,
zuhören und stören.

Unvollkommen,
Angenommen.

Stephanie Zeltz
05.05.2007

Für Jesus

Hey Jesus, du bist so genial,
ich wanderte durch ein finsteres Tal.
Ich war am Boden, völlig verzweifelt,
hatte das Gefühl das keiner mich hält.

Ich fühlte mich so ungeliebt, wertlos, allein,
und zweifelte an meinem ganzen Sein.
Ich tat und machte und strengte mich an,
doch ich kam einfach nicht an dich ran.

Immer wieder viel ich auf die Schnauze,
blieb auf der Strecke, fand nicht nachhause.
Ich fühlte mich so ignoriert von dir,
du schienst überall zu sein, außer hier bei mir.

Ich wünschte, nicht geboren zu sein,
fühlte mich im Vergleich zu „coolen“ Christen schwach und klein.
Zerrissen war ich innerlich,
konnte nicht mit dir, aber auch nicht ohne dich.

Hatte große Angst vor dir und deinem Gericht,
dachte ich sähe nur Zorn in deinem Gesicht.
Verstand nie weshalb die Familie zerriss,
wenn ich in die Schule ging hatte ich Schiss,

keine Freunde, Außenseiter, einsam und Verletzt,
wo warst du in diesem ganzen Mist?
Mit der Zeit prägte sich mir ein falsches Bild von dir ein,
Ein Gott der Liebe, doch nur zum Schein.

Aber du, mein Gott, durchbrachst die Vergangenheit,
hast gesehen wie meine Seele zu dir schreit.
Du sandtest mir Menschen in mein Leben,
deren Worte mir wurden zum Segen.

Du ließest mich deine Liebe erkennen,
ich durfte schnell in deine offenen Arme rennen.
Ohne Bedingung nahmst du mich zu dir hin,
liebst mich gerade so wie ich bin.

Jesus, diese Erkenntnis macht mich so froh,
ich könnte laut lachen, feiern, mich freuen und so,
du machst mich frei von allem Zwang,
deine Stimme in meinem Ohr ist der schönste Klang.

Und plötzlich erkenne ich: Du warst ja da!
Jesus, du bist so wunderbar!
Du standest voll Mitgefühl an meinem Bett,
als ich betete und weinte wegen der Familie fett.

Ich wurde ausgelacht, dumm angemacht,
manchmal hat es mit in der einzigen Freundschaft gekracht.
Und du warst bei mir, fühltest mit und liebtest mich,
Jesus, was tät ich bloß ohne dich!

Du bist nicht ständig sauer auf mich,
sondern ladest mich ein, an des Vaters Tisch,
du vergibst mir und liebst mich weiter,
freust dich, wenn ich mich fühle heiter.

Egal was kommt, Egal was ist,
dich lass ich nicht.
Ich lauf zu dir und an deinem Herz,
vergeht mein ganzer Seelenschmerz.

Deine Heilung in meinem Leben,
lässt mich dir die Ehre geben.
Für immer werd ich mit dir gehen,
und eines Tages den Vater sehn.

JESUS DU BIST MEIN HELD IN EWIGKEIT! AMEN!

Psalm 150

Halleluja! Macht Gott groß!
Rockt für Gott, der in euch ist! Gib Gott die Ehre, der die Macht im Himmel hat! Schrei Gott ein fettes Danke zu, denn er tut voll die Wunder-seine Macht hat keine Grenzen! Betet Gott an mit Saxophon, gib ihm die Ehre mit Bass-und E-Gitarre! Zeigt ihm eure Begeisterung mit dem Schlagzeug und rockt voll für ihn ab! Spielt für ihn einen Song mit E-Geige und Klavier, rockt für ihn mit Keyboard und Gajon. Ehrt ihn mit dem Mischpult und aller Technik! Schreit ihm eure Begeisterung für ihn Entgegen!
Rockt für den Herrn Halleluja!!

Das Folgende ist nicht das beste Englisch, kommt aber von Herzen:)

Thanx Jesus
I’m so happy because I know,
Jesus is here and he loves me so.
It would be a fight,
But Jesus is with me in the darkest of night.

Jesus you are my best friend,
You hold me fast in your loving hand.
I talk with you every day,
Many people say I pray.

I like to go my way with you,
When you say to me, make this or that,
then I like it, these things to do,
and I hope you blessed me so fat.

Thanx for all these Things, which you have done for me,
Therewith I can be free.
You are the Lord for all the time,
That’s why I’m so fine.

For you I will dance,
When I’m singing for you, I lift my hands.
You have died for me on the cross,
That’s why you should be my boss

Only for you I will sing a song,
Because your love makes me so strong.
You gave me your very great grace,
You have so a lovely face.
.
But I make mistakes so much,
I need your Lovely touch.
When I make a mistake I must so cry,
But you don’t say “Good bye”.

No, you say to me “my dear,
I’m with you, I’m in your near.
I love you so, that I have died for you!
And I know you love me to.

I like help you with your mistake,
The devil makes with you a fake.
But I’m with you for ever, till to the end,
You must only take my hand.”

Stephanie Zeltz
(16.03.2005)

Hoffnung

Alles um mich rum dunkelte,
und so humpelte
ich einfach so durchs Leben,
hatte keine Lust mehr zu streben.

Alles war so sinnlos,
was tat ich hier bloß?
Diese Kälte, diese Leere in mir,
Alles war so grausam hier.

Ich brauchte jemanden an meiner Seite,
jemand der mich rausholt aus dieser scheiße.
Jemand der mich bedingungslos liebt,
und nicht die Schuld auf andere schiebt.

Jemand der mich nimmt wie ich bin,
jemand der sich würde geben dahin,
für mich, wenn ich wäre in Gefahr,
hier zwischen der großen Menschenschar.

Kein Junge konnte mir diese Liebe geben,
auch meine Freunde nicht, die mich lieben.
Nicht meine Familie oder Lehrer,
niemand Fremdes, keine Verehrer.

Eines Tages lernte ich jemanden kennen,
ich wollte vor ihm wegrennen.
Er wollte mir seine ganze Liebe schenken,
doch ich verdiente diese liebe nicht, begann ich zu denken.

Aber er nahm mich in seinen Arm,
dort war es so kuschelig warm.
Ich kann euch nur sagen,
das könnt ihr auch haben.

Nur einer liebt euch so sehr,
und es ist wirklich nicht sehr schwer,
denn er schenkt seine Liebe jedem kostenlos.
Die Person die das tut heißt Jesus!!!

Stephanie Zeltz
11.02.2005

Danke

Du hast mich getragen,
mich 17 Jahre lang gehalten,
beantwortest mir Fragen,
bei dir kann ich mich voll entfalten.

Hast mich getragen,
durch manch schwere Stunde,
heute will ich dir Dank sagen,
denn du bist mit mir, jede Sekunde.

Hast mir soviel Liebe, soviel Freude geschenkt,
so dass ich nur noch denk:
Danke für den Segen den du gibst,
dass du meine Schuld vergibst.

In meinem letzten Lebensjahr ist viel geschehn,
Durfte deine Gnade sehn.
Es ist noch gar nicht lange her,
da wurd ich 16 Jahr.

Es war eine turbulente, freudvolle Zeit,
die ich nicht hab bereut.
Denn das ganze letzte Jahr,
war einfach nur noch wunderbar.

Auf der Marienhöhe war ich gerade
Und das war keineswegs schade.
Es war nämlich wirklich toll
Und die Zeit war gesegnet voll.

Auch war ich unsterblich verliebt,
doch er wollte einfach nichts von mir,
Ich habe gefleht, gehofft dass du ihn mir gibst,
das ist noch gar nicht so lange her.

Heute sehe ich alles in einem anderen Licht,
er war nicht der richtige für mich.
Ich habe jetzt eine andere Sicht,
vor einem Fehler bewartest du mich.

Schöne, Aktionsreiche Stunden,
haben wir durch deine Gnade gefunden.
Bei der JA in Gardelegen,
warst du mit deinem Segen zugegen.

Ab dieser Zeit begann ich die Bibel zu lesen,
aber dass ist es noch nicht gewesen.
Jeden Tag las ich dann,
und versuchte zu verstehen, so gut ich kann.

Ich wollte für dich Leben,
wollte alles geben,
wollte finden, kennen lernen dich,
doch ein bisschen warten ließest du mich.

Zu Himmelfahrt und Pfingsten dann,
fing es erstmal zu regnen an.
Dennoch fuhren wir an den Mondsee,
es war kalt, aber es lag kein Schnee.

Beim Jesus Jam war es soweit,
du ließest mich dort treffen Christin,
dass war sehr gescheit,
denn sie wurde eine Freundin.

Aufs Fachgymnasium ging sie schon,
ich sollte dorthin folgen.
Ich musste zuvor noch die Prüfungen bestehn,
es war gar nicht so leicht zu verstehn.

Doch so geholfen hast du mir,
Ich kann dir nur sagen meinen Dank dafür.
Abschlusszeitung, Abschlussrede,
waren meine Aufgaben als Jahrgangsbeste.

In den Sommerferien war ich zuhaus,
zuerst war es ein Graus.
Doch hab ich mit Michaela viel Unternommen,
und bin dabei herumgekommen.

Seitdem verstehen wir uns viel besser,
du wusstest es gleich sehr viel besser.
Doch vier Tage Polen waren mir vergönnt,
es war so toll dass ich Jubeln könnt.

Auf diesem Jugendkongress
durft ich dich finden,
es war für mich ein großes Ereignis,
so konnt ich mich an dich binden.

Nach den Ferien total aufgeregt,
wusste nicht was die neue Schule bringt.
Hatte doch noch einige Fragen,
diese beantworteten sich in diesen Tagen.

Ich lernte Sandy kennen,
Und durfte erneut deine Gnade erleben,
da du hast veranlasst dass die Klassen sich noch mal trennen,
in der neuen Klasse begannen wir alle zu streben.

Dort sind viele liebe Leute,
die ich mag, noch heute.
In Russisch eine Liebe Freundin
Und das Schuljahr konnte beginnen.

Christin lud mich zum Tanzworkshop ein,
und so schlitterte ich bei VivaVox rein.
Eine coole Truppe die mit Jesus geht,
er bei keinem ihrer JuGodis fehlt.

Durch Bücher von David Pierce, lernte ich ihn näher kennen.
Wie war ich froh als ich erfuhr,
dass er kommt hierher,
konnte vor Freude nur noch rennen.

Und so sah ich ihn live,
seine Predigt berührte mich tief
und ich machte meine Bindung zu dir fest,
das war ein großes Fest.

Das Herbstjugendtreffen war wirklich schön,
konnte ich doch viele Freunde sehn.
Schon war das Weihnachtsfeste da,
und damit Gäste eine ganze Schar.

Silvester in Nordhausen,
einfach toll war es dort draußen.
konnten wirklich feiern
und auch ohne zu saufen oder rumzueiern.

Man konnte spüren deinen Segen,
beim Tanzworkshop im Januar,
auch wenn es gab einiges an Wind und Regen,
und schon war auch der Gospelworkshop da.

Mit Darius machte es sehr viel Spaß,
auch wenn es gab keinen Tanz.
Inzwischen gebe ich Gitarrenunterricht,
es gab mal dunkle, mal klare Sicht.

Doch du hast mich getragen durch dass ganze Jahr,
so dass ich wirklich sehr viel sah.
Durfte mit dir viel erleben,
es schlug ein wie ein Erdbeben.

Nun bitte ich dich um deinen Segen,
für dieses neue Lebensjahr,
hast mir schon so viel gegeben,
du weißt Dinge die ich noch nicht sah.

Komm und führe mich An deinen reich gedeckten Tisch,
denn nur noch nach dir sehne ich mich.
Gebrauche mich, möchte ich jetzt flehen,
und mach mich willig dann auch zu gehen.

Im neuen Jahr ist viel los,
doch dass wichtigste ist bloß,
zu tun was du von mir willst,
doch nur wenn du mir dabei hilfst.

Danke für das neue Jahr.

Stephanie Zeltz
20.02.2005

Die Zugfahrt

Ich sitze hier im Zug-allein,
es fliegt vorbei die große Erde,
und wirkt dabei so klein,
ich sehe Schafe, eine ganze Herde.

Was gibt es alles zu sehen!
Berge, Flüsse, Seen!
Eine Mutter, die ihr Kind in den Armen hält,
Wasser das einen Gletscher hinunterfällt.

Und die Reise geht weiter,
Ich sehe den Regenwald, Tundra und Taiga,
es fliegen Meere, Täler, Wüsten und Steppen vorüber,
der Zug hält an wegen einem sibirischen Tiger.

Bald fahren wir weiter,
und ich denke heiter:
Was für eine schöne Welt wir doch haben,
es kann niemand etwas dagegen sagen.

Doch wir sind noch nicht am Ende,
mir begegnen Erdbeben, Flutwellen…es ist eine Wende.
Ich sehe Krankheit, Not, Hass, Krieg und Leid,
Vulkane, Schuld, Trauer und Neid.

Und weiter geht es,
entgegen der Finsternis,
Katastrophen überall,
der Menschen Schreie Hall.

Und ich schreie es hinaus:
Diese Welt ist ein Graus!

Wer ist dafür Verantwortlich?
Wer setzt sich an den Anklagetisch?
Warum bekämpfen sich Menschen verschiedener Nation?
Wieso stirbt dieses kleine Mädchen jetzt schon?

Ich möchte gerne etwas verändern,
weiß es ist Zeit auszusteigen,
doch ich bleibe stehen am Geländer,
bleibe sitzen, sehe das Leiden.

Die Fragen enden nicht,
bleibe sitzen, obwohl es wäre meine Pflicht
zu helfen, zu gehen.
Doch zuvor musste etwas geschehen…

Als ich noch saß
Und schaute zum Fenster hinaus,
meine kleine, heile Welt hinter mir gelassen,
noch versuchte das „warum“ zu erfassen,

kam ein Mann ins Abteil,
ich fragte:„Wann ist das alles vorbei?“
Er strahlte solche Wärme, solche Liebe aus,
„bald hat es ein ende mit diesem Graus.“

Bald ist die Zeit da,
dann wird es eine neue Welt geben,
ohne Hass, Leid, Tränen oder Erdbeben.
Eine Welt die ich schon sah.

Doch bis es soweit ist,
sende ich dich,
dass du steigst aus und die Flagge hisst,
dass du deckst den Tisch.

Geh hinaus in alle Welt,
und hilf das Leid zu lindern.
Du bist kein Held,
doch ich bin mit dir, nichts wir dich hindern.

Ich schloss die Augen
Und konnte es kaum glauben.
Kinder aller Nationen Hand in Hand,
Die Maus beim Elefant.

Liebe, Glaube, Hoffnung und Frieden,
was kann es größeres geben,
lasset uns danach streben,
denn es wird siegen.

Ich öffnete meine Augen,
der Mann war verschwunden.
Ich konnte wieder glauben,
war immer noch mit ihm verbunden.

Ich zog die Notbremse und stieg aus,
um entgegenzuwirken dem Graus.
Ich war nie mehr allein,
das „warum“ sollte unwichtig sein.

Stephanie Zeltz,
30.12.2004

Die Weihnachtsgeschichte (Ballade)

Vor rund 2000 Jahren,
so haben wir erfahren,
gab es eine Volkszählung in Israel,
das war des Kaisers ausführlicher Befehl.

Alle mussten gehen zu ihrem ehemaligen Heimatort,
weit von ihrem derzeitigen Zuhause fort.
So machte sich Joseph auch auf den Weg,
mit seiner hochschwangeren Frau, die der Esel trägt.

So gelangt das junge Paar,
nachdem es viel von der Welt sah,
nach Bethlehem in Judäa
und der Sternenhimmel war klar.

Sie versuchten ein Zimmer zu bekommen
„Entschuldigung ist hier noch frei?“
Doch feststellen mussten sie beklommen
„Tut mir leid, alles belegt, es sei wie es sei“.

Doch ein Wirt hat Mitleid mit den zwein,
und steckt sie in den Stall zu Esel und Kuh hinein.
So wird das Kind von Tieren umgeben geboren
Und doch ist es für die Rettung der Menschen auserkoren.

Aus dem Morgenland es kommen die drei Weisen,
zu würdigen das Kind,
sie sahen den Stern und begannen zu reisen
und brachten Weihrauch, Myrre und Gold mit.

Engel erschienen nicht weit entfernt über den Himmel quer,
den Hirten dessen Schafes Geblöke über die Ebenen klangen,
sie erschraken sehr,
doch die Engel sangen:
„Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden,
bei den Menschen seines Wohlgefallens.“

Die Hirten liefen schnell zu dem Stall,
dem Kindlein Ehrerbietung zu erweisen.
Und überall man hörte des Engellobgesanges Hall,
die Hirten fielen auf die Knie um ihre Ehrfurcht zu beweisen.

Doch bald darauf mussten Maria und Joseph weit ziehen,
sie mussten vor König Herodes fliehen.
Denn er wollte das Kindlein töten,
doch sein Plan ging dabei flöten.

Denn Joseph wurde von einem Engel gewarnt,
so dass er floh nach Ägypten geplant,
wo sie lebten eine lange Zeit,
bis Herodes starb und damit sein Neid.

Stephanie Zeltz
11.Dezember 2004

Mein allererstes Gedicht...

Weihnachtsfrieden

Die Glocken läuten durch die Winterpracht,
Ein Stern funkelt am Himmelszelt durch die Nacht,
Die Straßen sind fast Menschenleer,
es herrscht nur ganz wenig Verkehr.

Der Weihnachtsbaume schön geschmückt,
da sind doch alle ganz entzückt.
Und es duftet im ganzen Haus,
nach dem festlichen Weihnachtsschmaus.

Und das Weihnachtslied das klingt,
wenn man es mit schönen Tönen singt.
Hinaus auf die Straßen,
hinunter die Gassen.

Dann denkt man nach: Man hofft auf Liebe und Frieden,
wird es siegen?
Dann fühlt man es könnte geschehn,
ach würdens nur alle Menschen so sehn.

Weihnachten bringt Frieden auf die Erde,
für die ganze große Menschenherde.
Hört her ihr lieben Leut,
ist es nicht schön wenn sich jemand freut?

Wenn Weltfrieden werden soll,
hinweg mit eurem Hass und Groll!
Versucht nicht die andern zu verändern, es geht nicht,
sondern tretet ihr ins Licht!

Fangt an:
Ihr seid dran!
Denn Weihnachten bedeutet Frieden.

*Stephanie Zeltz, 13 Jahre*